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    Tagesstätte im Niedrigenergiestandard für Buggingen | 2012-18

    Mit dem Einsatz eines solargeothermischen Systems, einer Kombination aus Solarenergie und Wärmepumpen, gelingt ein Neubau in nachhaltiger Bauweise.

    Projektdaten  
    Projektname Kindertagesstätte Seefelden
    Projektnummer 2012-18
    Projektart Bau und Anwendung
    Projektträger Gemeinde Buggingen
    Laufzeit Januar 2012 bis Oktober 2015
    Fördersumme 55.555 €

    Auf dem Gelände der alten Grundschule errichtete die Gemeinde Buggingen eine neue Kindertagesstätte im Niedrigenergiestandard. Dabei kam ein solargeothermisches System zum Einsatz, das bisher nur in Wohnhäusern zu finden war. Ein unverglaster Metalldach-Solarkollektor erwärmt Wasser, das im Sommer über ein Röhrensystem das Erdreich erwärmt. Im Winter entzieht eine Wärmepumpe dem Boden diese Energie, um das Gebäude zu heizen. Das verringert den Stromverbrauch der Wärmepumpen. Die Lüftungsanlage misst die Luftqualität anhand von CO2-Sensoren und gewinnt Wärme aus der Abluft zurück, um so den Energieverbrauch noch weiter zu reduzieren.

    Mit der innovativen Kombination aus Solarenergie und Wärmepumpen nimmt Seefelden eine Vorreiterrolle unter kleinen Gemeinden ein und macht Eltern und Kinder mit nachhaltiger Bauweise vertraut.

    Weiterführende Informationen und erste Betriebserfahrungen können dem Abschlussbericht entnommen werden.

    Drei wesentliche Erkenntnisse aus dem Projekt

    • Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten Personen kann so ein Projekt zur Zufriedenheit aller realisiert und Fehler im Vorfeld ausgemerzt werden.
    • Die Einhaltung des Kostenrahmens setzt immer eine sehr gute Planung/Vorbereitung (unter Berücksichtigung Pkt. 1) sowie einer ausführlichen und zeitnahen Ausschreibung voraus.
    • Die Einhaltung des Zeitrahmens kann nur durch die stetige Überwachung und Koordinierung der einzelnen Firmen erzielt werden. Zuverlässigkeit und qualitativ hochwertige Arbeit der jeweiligen Gewerke wird dabei vorausgesetzt.

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