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Wasserkraftschnecke in der Dreisam

Das Sandfang-Wehr im Freiburger Osten war bisher wenig attraktiv für Wasserkraftanlagen, Fische konnten den Abschnitt wegen der großen Höhenunterschiede schlecht durchwandern.

Jetzt löst ein neues Wasserkraftwerk, bei der eine innovative Wasserkraftschnecke zum Einsatz kommt, beide Probleme. Es dreht das alte Prinzip der archimedischen Schraube um, indem von oben durch die Schraube fließendes Wasser diese in Bewegung setzt. Über eine Rotorwelle wandelt ein Generator die Bewegungsenergie in Strom um. Pro Jahr erzeugt das Kraftwerk so schätzungsweise 300.000 Kilowattstunden, was dem Verbrauch von 120 Haushalten entspricht und 174 Tonnen CO2 vermeidet. Weil Fische Wasserkraftschnecken problemlos durchwandern können, fügt sich dieser Anlagentyp außerdem besonders gut in das Ökosystem ein.

In Zusammenarbeit mit Betreiber Michael Wagner gestaltete das Regierungspräsidium Freiburg den Flussabschnitt neu und errichtete eine zusätzliche Fischtreppe. Um die Technik bekannter zu machen, ist Wagners Anlage ein Vorzeigeobjekt mit Schautafeln, das jederzeit besichtigt werden kann.

Wie schon die drei anderen Wasserkraftwerke des Betreibers ist die Anlage Teil des regiostrom-Programmes der badenova, das kleine, dezentrale Wasserkraftwerke unterstützt.

Projektdaten

Projektnummer 2006-02
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Michael Wagner
Laufzeit August 2007 bis Dezember 2011
Zuschuss 160.000

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

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