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Alle Energieverbräuche unter Kontrolle

Herkömmliche Messungen von Gas-, Strom-, oder Wasserverbrauch für große Gebäudekomplexe sind meist zeitaufwändig, ineffizient und durch menschliche Messfehler oft auch nicht exakt genug. Mögliche Fehlerquellen und Einsparpotentiale werden häufig erst bei der Auswertung am Jahresende erkannt. Die Diakonie Stetten entwickelte zusammen mit ALV Prozess- u. Anlagentechnik ein innovatives, internetbasiertes Energiecontrolling- und -managementsystem für ihre knapp 40 Gebäude, das die Bedürfnisse nach einer ständigen, zeitnahen und zentralen Kontrolle voll erfüllt. Die Besonderheit des Systems ist, dass es über eine speziell entwickelte Software alle Messdaten an einen Server überträgt und via Internet verschiedenen Benutzerkreisen zugänglich ist. Es erlaubt Kontrolle rund um die Uhr und alarmiert bei Störungen oder Auffälligkeiten per Email oder SMS beispielsweise den zuständigen Hausmeister. Außerdem können die Nutzer den Energie- oder Wasserverbrauch nach Tages- oder Jahreszeit auswerten, so Prognosen erstellen und damit die Gebäude effizienter verwalten. Durch den einfachen Aufbau, die intuitive Nutzeroberfläche und die übersichtliche visuelle ist das System auch für Laien zugänglich und passt sich vollkommen an die örtlichen Gegebenheiten an.

Mit ihrem modularem Energiecoaching ist die Diakonie Stetten Beispiel dafür, wie moderne EDV-Technik auch bei großen Gebäudekomplexen Energie sparen können.

Projektdaten

Projektnummer 2008-12
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Diakonie Stetten
Laufzeit bis Dezember 2008
Zuschuss 115.500

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Kunst zu leben - nachhaltige Lebensstile
Freiburg

Veranstaltungsreihe über nachhaltige Lebensstile

Umweltprojekte haben gewöhnlich einen stark praxisorientierten, klar abgesteckten Umfang. Sie zielen beispielsweise darauf, Kindern regenerative Energie zu erklären, den Prototyp eines BHKWs zu testen oder Handwerker in alternativen Heiz- oder Kühltechniken auszubilden. Anders die Veranstaltungsreihe ‚Nachhaltigkeit als Lebenskunst’, bei der die Stadt Freiburg sowie die katholische und evangelische Kirche einmal mehr demonstrieren, wie grundlegend wichtig ihnen Umweltschutz ist. Der Leitgedanke der Kooperation ist es, die Menschen dazu anzuregen, über ihren Lebensstil nachzudenken und sich für ethisch vertretbare, umweltfreundliche Alternativen zu entscheiden. Mit einem bewussteren Lebenswandel tragen sie dazu bei, die Umwelt nachhaltig für künftige Generationen zu erhalten. Zeit, Lebensmittel, Raum und Generationen waren die ersten drei Themenbereiche, denen bisher jeweils eine Projektwoche gewidmet war. Führungen durch Münster und Altstadt, Veranstaltungen im Planetarium oder Waldspaziergänge zum Thema Wildnis und Zivilisation regten dazu an, das eigene Verhalten zu überdenken und an nachhaltigen Kriterien auszurichten. Praktisch erlebbar und emotional ansprechend präsentiert erreichten die Themen auch Menschen, die sich sonst nur wenig mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Indem es mit verschiedenen Veranstaltungen die kulturelle Grundlage für nachhaltiges Handeln fördert, trägt das Projekt auch zum Erfolg alternativer Energien bei, die wesentlich für die künftige Lebensqualität der Region verantwortlich ist. Nach diesem Vorbild können auch andernorts können Städte und Kirchen den Menschen helfen, sich an einem nachhaltigen Lebensstil zu orientieren.

Transformation von (Umwelt-)Bildung, Ausbildungsvorbereitung und regionaler Ernährungssysteme
Freiburg

Aquaponik

Der Antragsteller [p3] hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Flucht - oder Migrationsgeschichte für eine Ausbildung im Handwerk oder Industrie vorzubereiten. Dabei werden die Teilnehmer durch qualifiziertes Personal in den gängigen Fächern unterrichtet und erhalten so die notwendigen Fachkenntnisse und Voraussetzungen zur Ausübung eines handwerklichen Berufes. Der ganzheitliche Ansatz von [p3] geht jedoch über diese klassische Ausbildung hinaus und greift ökologische, kulturelle und soziale Aspekte, die maßgeblich für eine erfolgreiche Integration notwendig sind, auf. Durch den gewählten Ansatz, das Prinzip und den Bau einer aquaponischen Anlage in den Mittelpunkt des Projektes zu stellen, können neben den technischen und handwerklichen Anforderungen auch regional relevante Themen wie Wasserkreisläufe, bewusster Umgang mit Ressourcen, klimatische Auswirkungen auf Ökosysteme und viele weitere Fragestellungen gezielt und vor allem anschaulich thematisiert werden. Dies ermöglicht dem Projekt über die reine Ausbildung wertvolle ergänzende Impulse zur nachhaltigen Integration mitzugeben. Die gewonnen Erkenntnisse im Umgang und Aufbau werden dadurch weiter vertieft, dass die Anlage nach dem Aufbau von den Auszubildenden auch betrieben wird, deren Erzeugnis verkauft werden und die technischen Erfahrungen in die Vermarktung von Anlagen einfließt. Neben der innovativen Umweltbildung wird so die Technologie als nachhaltige Lösung für Pflanzen- und Fischzucht weiter gestärkt. Mehr zu Aquaponik finden Sie hier.