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Anreizangebot für ökologische Bodennutzung

Das Projekt setzt bei der Idee an, dass auch private Direkthonorierungen eine Möglichkeit sind, ökologische Verbesserungen bei der Nutzung von Boden zu erreichen. Für diesen Zweck soll ein regionales Honorierungsangebot entstehen, das zwischen beiden Seiten vermittelt. Die Anbieter (meist Landwirte) sollen für konkrete Maßnahmen honoriert werden, die die Resilienz von Böden und die CO2-Speicherfähigkeit erhöhen, die Auswaschungsgefahr von Nitrat senken oder der Entwicklung „ausgeräumter Landschaften“ und dem Verlust von Biodiversität entgegenwirken. Das Projekt erarbeitet ein Bewertungsmuster für erste konkrete Maßnahmen. Parallel dazu werden regelmäßige Aktionskreise gebildet (einmal mit Menschen aus Unternehmen und einmal mit Schülern) mit dem Ziel, über das Konzept der „Denkkultur Nachhaltigkeit“ neue Denkprozesse anzustoßen, die sowohl auf das eigene Umfeld, als auch auf die Situation der Landwirtschaft und die Idee der Direkthonorierung gerichtet sind. Die Ergebnisse dieser Kommunikationsplattformen sind gleichzeitig Einstiegshilfen, um die Initiative in der breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen und auch hierdurch Aufklärung zu leisten. Mehr Informationen finden Sie auf folgender Webseite.

++ Am 13.9.2019 starteten die Gesprächsrunden mit mehreren Betrieben (siehe auch Bild im Download-Bereich) in und um Freiburg, das heißt Gelegenheit für Denkkultur-Experimente über ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit im Betrieb – nach innen und außen. Dabei geht es insbesondere um die Frage: Welche Schlüsselwege zu mehr Nachhaltigkeit finden Mitarbeitende für ihren Betrieb und ihr Umfeld? ++

Projektdaten

Projektnummer 2019-16
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Dr. Carola Holweg Nachhaltigkeits-Projekte
Laufzeit 01.06.2019 - 31.05.2022
Zuschuss 27.270€

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Unser Haus - fit für die Zukunft
Freiburg

Unser Haus - fit für die Zukunft

Jugendliche sind die Hausbesitzer und damit die energetischen Sanierer von morgen. Die meisten Sanierungen werden aber derzeit von älteren Hausbesitzern durchgeführt. Das liegt zum einen an der finanziellen Lage jüngerer Sanierer, jedoch auch am mangelnden Wissen um Technologien und Fördermöglichkeiten. Jugendliche sind außerdem wichtige Botschafter für klimabewusstes Verhalten in ihren Familien. Deshalb konzipierte fesa e.V. das Projekt „Unser Haus – Fit für die Zukunft“, bei dem Schülern der Klassen 9-11 ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und die finanziellen und ökologischen Vorteile einer nachhaltigen Bauweise vermittelt werden. Zu Projektbeginn maßen die Schüler der 15 beteiligten Klassen den Energieverbrauch des eigenen Hauses und setzen diesen ins Verhältnis zu Nutzerverhalten, Baujahr und Energieversorgung. Sie besichtigen ein Haus in der Sanierungsphase und lernen dort am praktischen Beispiel verschiedene Maßnahmen sowie die beteiligten Handwerker, Energieberater und Ingenieure kennen. Besuche bei lokalen Handwerks- und Planungsbetrieben vertieften dieses Wissen und zeigten den Jugendlichen die Berufsvielfalt im Bereich Sanierung und erneuerbare Energien. In einem Planspiel nahmen die Schüler anschließend die Rollen von Hausbesitzer, Bank, Energieberater und Handwerkern ein, um die einzelnen Planungsschritte sowie die finanziellen und ökologischen Aspekte verschiedener Technologien und Maßnahmen nachzuvollziehen. Auf einer öffentlichen Veranstaltung stellten die Jugendlichen schließlich ihre Ergebnisse vor und trainierten dabei ihre rhetorischen Fähigkeiten. Das Projekt gibt Jugendlichen die Möglichkeit, praxisbezogenes Wissen im Bereich effiziente Energienutzung, Handwerk, Pressearbeit und Finanzplanung selbstständig zu erarbeiten. Es fördert damit einen nachhaltigeren Lebensstil und zeigt die Berufschancen besonders im ländlichen Raum auf. Nach Projektabschluss evaluierte fesa e.V die einzelnen Projektkomponenten, und stellt die Lehrmaterialien nun auf ihrer Webseite zur Verfügung. Weitere Informationen und Materialien finden Sie auch auf der Projektwebseite. Drei Haupterkenntnisse: Der Blick auf das eigene Haus zeigte den SchülerInnen die Potentiale für erneuerbare Energie und Sanierung und regte zum Nachdenken über eine nachhaltige Zukunft an. Die SchülerInnen trugen das Projekt nach Hause und regten damit ihre Eltern zum Nachdenken über Gebäudesanierung nach. In vielen Elternhäusern wurde jedoch bereits saniert, so dass neue Maßnahmen nicht immer sinnvoll waren.

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