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Heizen und Kühlen mit Gas-Klimageräten

Der Umbau des zehn Jahre alten Dienstleistungszentrums der Sparkasse Staufen-Breisach steht unter den Leitmotiven Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Komfort. Um das Gebäude klimatechnisch aufzuwerten und umweltfreundlich zu beheizen und zu kühlen, nutzt die Sparkasse künftig zwei innovative Gasmotor-Wärmepumpen. Obwohl diese Klimageräte im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen ca. 40 % weniger CO2 ausstoßen, sind sie bisher in Deutschland kaum im Einsatz. Zusätzlich heizt Abwärme aus den Serverräumen, wo die Rechner der Sparkasse Hitze erzeugen, künftig die Büroräume.

Indem sie ihre Innenräume mit umweltfreundlicher Technologie klimatisiert, stärkt die Sparkasse ihr ökologisches Profil, das ihr schon vor zehn Jahren den Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg eingebracht hatte.

Projektdaten

Projektnummer 2008-13
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Sparkasse Staufen
Laufzeit bis Dezember 2010
Zuschuss 118.400

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Verbesserung der Wasserqualität des Waldsees
Berghaupten

Besseres Wasser im Waldsees

Wie viele der 300 Baggerseen in Baden-Württemberg war der Waldsee bei Berghaupten sanierungsbedürftig. 1963 im Rahmen der Bauarbeiten für die B33 entstanden, war der beliebte Angel- und Badesee stark mit Algen und krautartigen Pflanzen bewachsen. Durch die steile Böschung, die Stück für Stück erodierte, war das Ufer für Badende schwer zu erreichen. Die bisher üblichen Methoden um Badegewässer zu sanieren, beispielsweise die Seenbelüftung, sind teuer und aufwändig. Das eigentliche Problem ist der zu kurze Nahrungskreislauf, bei dem Pflanzen an der Oberfläche direkt Nährstoffe vom Grund nutzen. Anstatt nur die Symptome zu bekämpfen, stärkte die Gemeinde Berghaupten stattdessen die Selbstreinigungskräfte des Sees, indem sie seine Struktur veränderte. Dabei entstanden am Ufer neue Flachwasserzonen, in denen Wasserpflanzen und Röhricht Nährstoffe binden. Bagger vertieften die Seemitte um stabile Wasserschichten zu schaffen. Dadurch gelangen weniger Nährstoffe vom Seegrund an die Oberfläche, wo sie zuvor Grundlage für den unerwünschten Bewuchs waren. Die veränderte Seestruktur verlängert den Nahrungskreislauf und verbessert damit die Wasserqualität. Den Erfolg dokumentierte ein wissenschaftliches Monitoring, das Sauerstoffgehalt, Sichttiefe, Phosphor- oder pH-Werte untersucht. Durch die einmalige Aktion spart die Gemeinde langfristig Kosten für die Seepflege und dient als Vorbild für andere Kommunen.