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Heizen und Kühlen mit Gas-Klimageräten

Der Umbau des zehn Jahre alten Dienstleistungszentrums der Sparkasse Staufen-Breisach steht unter den Leitmotiven Umweltschutz, Wirtschaftlichkeit und Komfort. Um das Gebäude klimatechnisch aufzuwerten und umweltfreundlich zu beheizen und zu kühlen, nutzt die Sparkasse künftig zwei innovative Gasmotor-Wärmepumpen. Obwohl diese Klimageräte im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen ca. 40 % weniger CO2 ausstoßen, sind sie bisher in Deutschland kaum im Einsatz. Zusätzlich heizt Abwärme aus den Serverräumen, wo die Rechner der Sparkasse Hitze erzeugen, künftig die Büroräume.

Indem sie ihre Innenräume mit umweltfreundlicher Technologie klimatisiert, stärkt die Sparkasse ihr ökologisches Profil, das ihr schon vor zehn Jahren den Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg eingebracht hatte.

Projektdaten

Projektnummer 2008-13
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Sparkasse Staufen
Laufzeit bis Dezember 2010
Zuschuss 118.400

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Errichtung einer Außenbeleuchtung mit Mustercharakter und implementiertem Lichtmanagementsystem
Freiburg

Lichtmanagementsystem für LED-Außenbeleuchtung

Wegen ihrer Langlebigkeit und dem geringen Energieverbrauch ersetzen LED-Leuchten vielerorts herkömmliche Außenbeleuchtung. Besonders effizient sind LED-Leuchten in Kombination mit Lichtmanagementsystemen, die zentral Wartung und Energieverbrauch steuern. Solche Systeme sind aber noch kaum im Einsatz. bnNETZE installiert deshalb eine Musteranlage auf dem Hauptparkplatz der badenova in Freiburg, um so langfristige Erfahrungswerte zu gewinnen. Dabei kommt das Telemanagementsystem CityTouch der Firma Philips zum Einsatz, das bisher nur für einzelne Pilotanlagen verfügbar ist. Über eine zentrale Software und Funkverbindung können die Betreiber jede einzelne Lampe steuern, überwachen, und ihre Helligkeit an die jeweiligen Erfordernisse anpassen. So kann das System die Lichtstärke je nach Tageszeit regulieren oder bestimmte Bereiche nach Bedarf schwächer oder stärker ausleuchten. Die engmaschige Überwachung erlaubt es auch, Wartungsarbeiten langfristig vorauszuplanen oder ausfallende Lampen sofort zu ersetzen. Messwerte zu Energieverbrauch und -einsparungen stehen jederzeit zur Verfügung. Das Projekt testet verschiedene LED-Leuchten und wertet im Monitoringzeitraum Daten aus zu Ausfällen, Lebensdauer und Energieverbrauch. In mehreren Veranstaltungen präsentiert bnNETZE das System und ihre Erfahrungen und bietet mit ihrer Musteranlage interessierten Firmen und Gemeinden eine Anlaufstelle. Darstellung dreier wesentlicher Erkenntnisse aus dem Projekt Die Technik und die nötigen Nachrüstungen dazu sind noch relativ kostenintensiv und aufwendig. Bis die Anlage funktionsfähig ist bedarf es eines hohen Aufwandes und technischer Unterstützung des Herstellers. Allerdings ist auch eine erhebliche Einsparung des elektrischen Energiebedarfs möglich. Die Kompatibilität der verschiedenen Leuchten zur Steuerung und Abfragen der Gegebenheiten ist noch stark eingeschränkt und bedarf noch einer Verbesserung. Die Prozessvereinfachungen, Steuerung, Dokumentation und die Auswertungs-möglichkeiten des Systems sind sehr gut und würden eine höhere Produktivität zur Folge haben.