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Klimafreundliche Schulmensa in Lahr

Die Stadt Lahr baute die Schutterlindenbergschule zur Ganztagesschule um und erweiterte sie um einen Mehrzweckbereich mit Mensa. Um die Schule zu heizen und zu lüften, setzt sie innovative Techniken ein, darunter eine Lüftungsanlage, die je nach Jahreszeit über Erdsonden Wärme oder Kälte gewinnt und über einen Wärmetauscher an die Räume abgibt. Eine Wasserwand sorgt für ein angenehmes Rauklima und verdeutlicht den Schülern, wie Wasser das (Raum)Klima beeinflusst. Ein Lichtlenkelement in der Fassade verschattet das Gebäude im Sommer und spart im Winter Strom, indem es elektrisches mit möglichst viel Tageslicht ersetzt. Für weiteren Sonnenschutz sorgt eine Photovoltaikanlage an der Südfassade, deren Ertrag Lehrer und Kinder an den Schulcomputern verfolgen können. Wasserfreie Toiletten ergänzen das vorbildliche Konzept. Durch das schlüssige Baukonzept vermittelt die Schule den Kindern umweltfreundliche Methoden, um das Klima zu schützen und dient anderen Schulen mit ähnlichen Plänen als Vorbild.

Projektdaten

Projektnummer 2005-12
Projektart Bau und Anwendung
Projektträger Stadt Lahr
Laufzeit bis Juni 2009
Zuschuss 46.797

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Elektro-Wasserstoff-Hybrid-Müllkraftwagen (EWH MKW) zur emissionsfreien Abfuhr
Freiburg

Erste Elektro-Wasserstoff-Hybrid-Müllabfur

Die ASF verstärkt seit mehreren Jahren Ihr Engagement bei der umwelt- und klimafreundlichen Entsorgung. Die Abfallwirtschaft kann bei der Vermeidung und Verminderung von Abgasen, Feinstaub und Stickoxiden im Stadtgebiet einen besonderen Beitrag leisten. Da die Fahrzeuge im kommunalen Bereich fast ausschließlich und täglich im Stadtgebiet unterwegs sind, ergeben sich große Potentiale für die Vermeidung von klima- und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Bereits 2011 wurden elektrisch-Diesel-Hybrid Müllkraftwagen in den Dienst genommen und 2017 wurde eine elektrische Kehrmaschine , ebenfalls durch den Innovationsfond gefördert, angeschafft, um die Innenstadt emissionsfrei zu reinigen. Durch die besonders positiven Erfahrungen mit dieser reinelektrischen Technologie, die mit Zahlen im Monitoring bis heute belegbar sind, hat die ASF sich auch für zwei weitere E-Kehrmaschinen entschieden, sowie verschiedene Streetscooter. Zwei Streetscooter sind bereits auf den Straßen Freiburgs unterwegs und stellen Behälter sowie verschiedene Transportarbeiten emissionsfrei. Doch neben der Batterie als „Treibstoff“ für den E-Motor gibt es noch die Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird. Zu diesem Thema gibt es immer wieder experimentelle Fahrzeuge im PKW-Bereich, doch bei schwere Nutzfahrzeugen ist das Thema bis jetzt nicht sehr präsent. Das Zukunftsträchtige eines Wasserstofffahrzeuges ist das Verbinden des Komforts eines schnellen Tankens mit der Klimaneutralität des Elektroantriebs. Die ASF möchte zwei MKWs (Müllkraftwagen) mit einer kleinen Batterie und einem Wasserstofftank als "Rangeextender" für den Betrieb einer Brennstoffzelle mit dem Fahrzeugbauer FAUN konzipieren und herstellen. Damit werden zwei klimaneutrale und richtungsweisende Technologien vereint. Freiburg wird somit entweder als erste oder einer der ersten Städte in Europa mit einem Wasserstoff MKW ausgestattet. Die Fahrzeuge werden wahrscheinlich Ende 2020 zur Verfügung stehen. Damit erfüllt die ASF ein weiteres Ziel in der Strategie eine klimaschonende und noch umweltfreundlichere Stadtreinigung zu werden.