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Klimarundweg Lörrach

Klimarundweg Lörrach

Die Stadt Lörrach engagiert sich seit langem im Klimaschutz und erhielt dafür als erste Kommune in Baden-Württemberg das European Energy Award Label. Wo überall innovative und ausgezeichnete Projekte zu finden sind, welche Hintergründe und Ziele sie verfolgen, bleibt Bürgern und vor allem Touristen aber oft verborgen. Ein Klimarundweg soll jetzt zeigen, welche Initiativen, Gebäude und Projekte in der Stadt Energie sparen oder auf andere Art für eine nachhaltige Zukunft sorgen. Vom Marktplatz aus, wo ein interaktives Computerterminal die Besucher einführt, führt der Weg über neun weitere Stationen durch die Innenstadt. Diese bieten Überblick über einen weiten Themenkomplex: Am Bahnhof lernen die Besucher, wie man in Lörrach mit Bus und Bahn, Leihrädern und Leihwagen auf das eigene Auto verzichten kann, die Holzhackschnitzelanlage am Campus Rosenfeld zeigt das Potential erneuerbarer Energien, das CO2-neutrale Quartier Niederfeldplatz zeigt Wege für umweltfreundliches Wohnen auf und der Lörracher Markt steht als Beispiel für nachhaltige Nahrungsmittelproduktion.

An den einzelnen Stationen informieren Tafeln über das jeweilige Projekt; weitere Details sind über QR-Codes abrufbar. Zum Rundweg gehört auch eine Smartphone-App, die eine interaktive Audioführung bietet und auf der eine Kartenfunktion den Weg zur nächsten Station weist. Für Besucher ohne eigenes Smartphone stellt das Tourismusbüro Leihgeräte bereit. Das flexible Angebot aus Infotafeln und Smartphone-App passt sich Zielgruppen und Interessen an. Lehrer können den Weg in Unterrichtseinheiten zum Klimaschutz einbeziehen, Stadtführer können die Tafeln in bestehende Führungen integrieren, Touristen ihn einzeln oder in der Gruppe begehen und das interessierte Fachpublikum kann sein Wissen zu einzelnen Stationen vertiefen.

Langfristig ist auch ein Radrundweg geplant, bei dem die Besucher auch weiter auseinander gelegene Ziele erreichen können. Am Ende des Projekts wertet die Stadt ihre Erfahrungen aus und bietet sie anderen Städten in der Region zur Nachahmung an. Mit der Übersetzung der Tour ins Englische und Französische erreicht der Klimaschutzweg auch ein internationales Publikum.

Das Projekt konnte leider nicht im geplanten Rahmen verwirklicht werden und wurde deshalb zurückgezogen.

Projektdaten

Projektnummer 2015-12
Projektart Umweltkommunikation
Projektträger Stadt Lörrach - Fachbereich Umwelt und Klimaschutz
Laufzeit zurückgezogen
Zuschuss

Downloads

Ihre Ansprechpartner

Richard Tuth

Richard Tuth

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-29 84

E-Mail: richard.tuth@badenova.de

Michael  Artmann

Michael Artmann

Innovationsfonds Klima- & Wasserschutz

T: 0761-279-22 53

E-Mail: michael.artmann@badenova.de

Einblicke in weitere Förderprojekte:

Blühende Industriegebiete
Freiburg

Grüne Industrieflächen für Freiburg Nord

Industriegebiete sind meist grau und monoton, dominiert von Zweckbauten und Straßen mit wenig grünen und vielen versiegelten Flächen. Das muss nicht so sein, wie ein Projekt der Innovation Academy e.V im Freiburger Industriegebiet Nord zeigt. Dort wandeln Auszubildende und Mitarbeiter der anliegenden Unternehmen ungenutzte Industrieflächen, wie sie z. B. zwischen Industriehallen und Werksgebäuden zu finden sind, in Biotope und Gärten um, oder begrünen Fassaden und Dachflächen der Gebäude. Damit leisten sie einen Beitrag für ein besseres Mikroklima, geben Insekten und Vögeln neuen Lebensraum und verschönern das Stadtbild. Gleichzeitig bieten die neuen Grünflächen Rückzugsmöglichkeiten für eine Mittagspause jenseits des Schreibtisches. Am Anfang des dreijährigen Projektes steht eine Potentialstudie, die das Interesse der ansässigen Firmen ermittelt und erste Kontakte aufbaut. Für interessierte Mitarbeiter und Azubis bietet die Innovation Academy e.V. dann Workshops an, in dem die Beteiligten ein Begrünungskonzept für das jeweilige Unternehmen entwickeln und Einführungen in Natur- und Artenschutz, Garten- und Landschaftspflege erhalten. Anschließend setzen die Mitarbeiter und Azubis die Pläne schrittweise um und präsentieren schließlich ihre Arbeit in einer Ausstellung, in der das beste Projekt prämiert wird. Das Projekt begrünt nicht nur Industrieflächen und erhöht damit Artenvielfalt und Lebensqualität, sondern bringt die Themen Nachhaltigkeit, Natur- und Artenschutz auch in die berufliche Bildung. Hier geht´s zum Webauftritt des Projektes blühende Industriegebiete

Freiburger CO2- Diät
Freiburg

Freiburger CO2- Diät

Was kann ein Einzelner dagegen tun, dass das Klima immer wärmer wird? Bei dieser Frage hilft die Freiburger CO2-Diät, bei der das Umweltschutzamt in Zusammenarbeit mit Energieberatern, Architekten und Handwerkern konkrete Hinweise gibt, wie jeder Tag für Tag dazu beitragen kann, das Klima zu schützen. Im ersten Schritt schärfen sie dafür das Bewusstsein, wie viel CO2 ein Mensch am Tag, sei es unterwegs im Auto oder daheim beim Kochen, überhaupt produziert. Mit dem ‚persönlichen CO2-Fußabdruck’ können Interessierte das für die Bereiche Mobilität, Konsum, Wohnen und Ernährung bereits seit Sommer 2007 online auf der Homepage berechnen. Nach der Analyse stellt die zweite Komponente ‚Bewusst Handeln’ ein Paket aus Tipps und Informationen vor, die helfen, den Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Adresslisten wie die Grünen Seiten Freiburg mit Energieberatern, Handwerkern oder Secondhandläden gehören ebenso dazu wie Informationen zu Radwegen, dem öffentlichen Nahverkehr oder zum klimafreundlichen Einkaufen. Eine Aktionsplattform stellt besonders vorbildliche Projekte vor, die die Stadt beim Wettbewerb für erfolgreiche CO2-Sparer prämiert. Nicht alle Quellen, die CO2 verursachen, lassen sich einfach beseitigen. Deshalb bietet die Stadt im letzten Baustein umweltbewussten Bürgern an, ihre CO2-Emissionen auszugleichen, indem sie in einen Fond einzahlen. Dieser unterstützt klimafreundliche Projekte, unter anderem ein kleines Wasserkraftwerk in Honduras und ein Biomassekraftwerk in Indien, das Kleinbauern mit Ernteresten aus dem Senfanbau beliefern.

1. Freiburger Bildungsforum für Erneuerbare Energien
Freiburg

1. Freiburger Bildungsforum für Erneuerbare Energien

Auch wenn das Thema regenerative Energien mittlerweile schon in vielen Schulen präsent ist, fehlt den Pädagogen oft noch der Überblick über die vorhandenen Materialien oder der Austausch mit anderen Lehrern und Erziehern. Dieser Mangel war für den Verein Solare Zukunft Anlass das erste „Freiburger Bildungsforum Erneuerbare Energien“ zu organisieren. Vom 27. bis 29. April 2009 versammelte es erstmals und einmalig in Deutschland Lehrer, Organisationen und andere Akteure. Auf dem Gelände der Messe Freiburg präsentierte sich den Besuchern ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Workshops, beispielsweise zum Thema Umweltbildung per Onlinespiele oder berufliche Weiterbildung. Lehrmittelhersteller, Verlage, Universitäten, Institutionen und Vereine präsentierten auf einer Ausstellung ihre Arbeit während Exkursionen klimafreundliche Projekte und Unternehmen in der Umgebung vorstellten, darunter die Solarsiedlung Vauban, die Solarfabrik oder die mit Hilfe von badenova sanierten Häuser in der Freiburger Rislerstraße. Zum Abschluss verabschiedeten die Beteiligten eine ‚Freiburger Resolution’ mit dem Ziel, das Thema erneuerbare Energien im Bildungssektor stärker zu berücksichtigen. Außerdem war das Bildungsforum eingebunden in die internationale Konferenz Local Renewables Freiburg 2009, deren Teilnehmer nach Wegen suchte, erneuerbarer Energien in Städten, Gemeinden noch stärker zu fördern.