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Photovoltaik

Mithilfe der Photovoltaik kann es gelingen, die Energiewende rascher umzusetzen. In einer Photovoltaikanlage wird Sonnenlicht mittels Solarzellen oder Solarmodulen direkt in elektrische Energie umgewandelt. Die Gewinnung von Solarstrom in Photovoltaikanlagen trägt somit wesentlich zur Senkung der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen bei. Mit einer Anlage auf Ihrem Hausdach können Sie nicht nur Ihren CO2-Fußabdruck verkleinern, sondern auch Ihre Stromkosten senken.

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Im Grunde ganz einfach. Sobald Sonnenlicht auf die – beispielsweise auf einem Hausdach – montierten Solarmodule fällt, wird es von den, mit einer Flüssigkeit gefüllten Solarzellen aufgenommen und direkt in elektrische Energie umgewandelt.

Dabei handelt es sich um sogenannten Gleichstrom (DC). Da in einem Haushalt jedoch hauptsächlich Wechselstrom (AC) benötigt wird, muss der Gleichstrom vor der Nutzung umgewandelt werden.

Diese Umwandlung geschieht mithilfe eines Wechselrichters. Dabei wird der in den PV-Modulen erzeugte Gleichstrom mittels Solarkabel zum Wechselrichtet geleitet und in handelsüblichen Wechselstrom umgewandelt.

Mit welchen Preisen muss man für eine private PV-Anlage rechnen?

Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von umweltfreundlichem Solarstrom werden in Deutschland immer beliebter und auch in der Anschaffung immer günstiger.

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit vier Familienmitgliedern müssen Sie mit Kosten zwischen € 5.500 bis € 15.000 rechnen. Dabei wird von einer PV-Anlage mit einer Leistung von drei bis zehn Kilowatt peak (kWp) ausgegangen. Die genauen Preise richten sich nach Größe sowie nach Qualität und Anzahl der Solarmodule.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es in Deutschland?

Mittlerweile gibt es vielfältige Förderoptionen für PV-Anlagen. Neben der Förderregelung durch die einzelnen Bundesländer, bieten je nach Region auch lokale Energieversorger günstige Finanzierungsmöglichkeiten beim Kauf einer Solarstromanlage an. Spezielle Solarkredite mit besonders niedrigen Zinsen können über fast alle Bank- und Kreditinstitute beantragt werden. Wenn S ie vorhaben, Ihre Einspeisevergütung als Sicherheit an Ihre Bank abzutreten, ist für Beträge unter € 50.000 auch eine Fremdfinanzierung zu 100 % möglich.

Photovoltaikanlage auf dem Dach

Was passiert, wenn Sie mehr Solarstrom erzeugen, als Sie verbrauchen?

In diesem Fall haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder speisen Sie den überschüssigen Strom in das öffentliche Stromnetz ein. Durch die sogenannte „Einspeisevergütung“ bekommen Sie Ihren selbsterzeugten Strom rückvergütet. Allerdings sinken die monatlichen Einspeisevergütungen in den letzten Jahren kontinuierlich und sind in Anbetracht der Stromkosten relativ niedrig. Derzeit liegt die durchschnittliche Einspeisevergütung bei etwa 9,03 Cent pro kWh.

Die zweite Option ist langfristig wesentlich günstiger. Durch einen eigenen Stromspeicher können Sie bis zu 80 % Ihres Energieeigenbedarfs selbst decken. Der größtmögliche Eigenverbrauch ist deshalb sinnvoller als eine Einspeisung. Denn mit 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ist selbst produzierter PV-Strom günstiger als elektrischer Strom aus dem öffentlichen Netz.

Solarstrom in einem Stromspeicher für den Eigenverbrauch speichern

In Deutschland wird schon jede zweite Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Solarspeicher installiert. Denn diese Variante ist zurzeit die beste Lösung, um langfristig Stromkosten zu reduzieren und Geld zu sparen. Der Stromüberschuss, der an sehr sonnigen Tagen produziert wird, kann in einem Stromspeicher für den Nachtbetrieb diverser Elektrogeräte verwendet oder für sonnenarme Tage gespeichert werden.

Solarstrom ist CO2-neutral und besonders klimafreundlich

Wenn Sie sich für die Anschaffung einer eigenen PV-Anlage interessieren, finden Sie im badenova Energievoll-Blog weiterführende Informationen über die 10 häufigsten Irrtümer bezüglich Photovoltaik und Solarstrom.