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Primärenergie

Der Begriff Primärenergie bezeichnet Energie aus natürlichen Quellen, die noch nicht zur Nutzung für den Menschen umgewandelt wurden.

Welche Primärenergieträger gibt es?

Bei der Primärenergie unterscheidet man zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern.

Fossile Energieträger

Fossile Energieträger sind Steinkohle, Braunkohle, Torf, Erdgas und Erdöl.

Erneuerbare Energien

Auch die regenerativen Energien sind Primärenergien. Dazu zählen zum Beispiel

Primärenergie - Eine Erklärung im Energie-Lexikon

Wie unterscheiden sich die einzelnen Arten von Primärenergie?

Die Nutzung fossiler Primärenergieträger ist in Deutschland umstritten. Denn bei der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Kohle wird Kohlendioxid freigesetzt. Und Kohlendioxid beschleunigt den Klimawandel. Außerdem sind fossile Energien im Gegensatz zu erneuerbaren Energien nur begrenzt vorhanden.

Auch Kernkraft gilt als problematisch und wird in Deutschland immer weniger genutzt. Bei der Energiegewinnung aus radioaktivem Material (Kernenergie) entstehen gefährliche Abfallprodukte. Die Folgen eines Reaktorunfalles wären verheerend.

Bleiben also noch die regenerativen Primärenergien. Wind-, Sonnen- und andere erneuerbare Primärenergiequellen werden in absehbarer Zeit nicht versiegen und haben eine kurze Regenerationszeit. Das sind ihre größten Vorteile. Trotzdem können erneuerbare Energiequellen noch nicht den gesamten Primärenergiebedarf in Deutschland decken.

Was ist sekundäre Energie?

Sekundärenergie ist zur Nutzung umgewandelte Primärenergie. Ein Beispiel: Wind enthält Energie. Aber um die Primärenergie Wind in unserem Alltag nutzen zu können, muss sie technisch erst in Sekundärenergie umgewandelt werden.

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Wie wird Primärenergie in Sekundärenergie umgewandelt?

Je nach Energieträger kann Primärenergie durch verschiedene Prozesse in Sekundärenergie umgewandelt werden:

  • Verbrennung: Durch die Verbrennung von Kohle, Gas, Öl oder Holz kann Wärme erzeugt werden.
  • Solarenergie: Mithilfe von Solarzellen kann Sonnenenergie in Strom oder Wärme umgewandelt werden.
  • Windkraft: Die Primärenergie des Windes treibt ein Windrad an, dessen Generator die Drehbewegung in elektrische Energie umwandelt.

Wie effizient Primärenergie in Sekundärenergie umgewandelt werden kann, gibt der Wirkungsgrad an.

Bei der Umwandlung von Primär- in Sekundärenergie geht immer ein Anteil Energie verloren. Die komplett umgewandelte Energie, die den Verbraucher erreicht und tatsächlich unsere Räume beheizt und mit Licht erhellt, wird als Endenergie bezeichnet.

Was ist der Primärenergieverbrauch?

Der Primärenergieverbrauch errechnet sich aus dem Endenergieverbrauch und den Verlusten, die von der Umwandlung der Primärenergie bis zur Endenergie stattfinden.

Anhand des Primärenergieverbrauchs kann auch der Erfolg oder Misserfolg der Energiewende überprüft werden. Steigt der Anteil regenerativer Energieträger, sind wir auf dem richtigen Weg zur Energiewende. Steigt jedoch der Teil an Primärenergie aus fossilen Energieträgern, hat sich damit auch die Produktion klimaschädlicher Emissionen wieder erhöht.

Bis zum Jahr 2050 möchte unsere Bundesregierung den Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 50 Prozent reduzieren. Dieses Ziel kann nur mit der Steigerung der Energieeffizienz und dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien gelingen.

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